M-Profil

Die Berufsmaturität - der Königsweg der Kaufmännischen Grundbildung! Die Berufsmaturität ist ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu einer beruflichen Karriere. Sie ermöglicht den prüfungsfreien Zugang zu einem Bachelorstudiengang an einer Fachhochschule!

Mit erfolgreich abgeschlossener Ergänzungsprüfung (Passerelle) steht sogar der Zugang zu einem Studium an einer Universität oder einer Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) offen. Auf dem Arbeitsmarkt sind die Zusatzqualifikationen sowie die erweiterte Allgemeinbildung, die mit der Berufsmaturität erreicht werden, Schlüsselfaktoren zum Erfolg.
Von allen BM-Richtungen ist die kaufmännische die beliebteste (nach Anzahl Absolventinnen und Absolventen pro Jahr) und diejenige mit der breitesten Bildungsbasis – also eine echte Alternative zum gymnasialen Weg!


Daten und Fakten M-Profil

Voraussetzungen

Das M-Profil richtet sich an leistungsfähige, sehr gute Sek A-Schülerinnen und -Schüler, die in der kaufmännischen Lehre zusätzlich zur beruflichen Grundbildung eine erweiterte Allgemeinbildung anstreben.

Die Zulassung zum lehrbegleitenden Berufsmaturitätslehrgang erfolgt durch eine Aufnahmeprüfung in den Fächern

  • Deutsch
  • Französisch
  • Englisch
  • Mathematik (inkl. Geometrie)

 

Die Aufnahmeprüfung findet jeweils Mitte März statt. Sie gilt als bestanden, wenn der gewichtete Mittelwert 4,0 oder höher ist, wobei Deutsch und Mathematik doppelt zählen. Die Erfahrungsnoten aus der Sekundarschule werden nicht berücksichtigt.

Prüfungsfrei in das M-Profil aufgenommen wird, wer im Jahr des Eintritts in den Berufsmaturitätslehrgang oder im Vorjahr:

  • die Aufnahmeprüfung an eine eidgenössisch anerkannte Mittelschule auf der Sekundarstufe II bestanden hat oder bereits Schülerin oder Schüler eines entsprechenden Ausbildungsganges war,
  • die Aufnahmeprüfung an eine Handelsmittelschule, Informatikmittelschule oder einer Fachmittelschule bestanden hat oder bereits Schülerin oder Schüler eines entsprechenden Ausbildungsganges war.

 

Die Präsentation zum Informationsabend M-Profil vom Mittwoch, 6. Januar 2016 finden Sie hier.

  • Anmeldung bis 26. Februar 2016 möglich
  • Die Aufnahmeprüfung findet am 9. März 2016 statt

Anmeldung

Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Ausbildungsinhalte

Grundlagenbereich:

  • erste Landessprache (Deutsch)
  • zweite Landessprache (Französisch)
  • dritte Sprache (Englisch)
  • Mathematik

 

Schwerpunktbereich:

  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Wirtschaft und Recht

 

Ergänzungsbereich:

  • Geschichte und Politik
  • Technik und Umwelt

 

Dazu kommen

  • Information-Kommunikation-Administration (IKA)
  • Sport

 

Im M-Profil steigt nur in das nächste Semester auf, wer bestimmte Leistungen erbringt. Die Promotion ins nächste Semester erfolgt definitiv, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Durchschnitt der Zeugnisnoten mindestens 4,0
  • höchstens zwei Zeugnisnoten ungenügend
  • Differenz der ungenügenden Noten zur Note 4,0 maximal  2,0 Notenpunkte.

 

Für die Berechnung zählen alle im betreffenden Semester benoteten Berufsmaturitäts-Fächer (IKA und Sport deshalb nicht).

Wer die Voraussetzungen für die definitive Promotion nicht erfüllt, wird provisorisch promoviert – jedoch nur einmal während der ganzen Ausbildung. Wer zum zweiten Mal die Bedingungen für die definitive Promotion nicht erfüllt, wird vom Berufsmaturitätslehrgang ausgeschlossen und absolviert das E-Profil der Kaufmännischen Grundbildung.

Mit dem BM-Ausweis stehen den Absolventinnen und Absolventen alle Wege offen.

Schulische Leistungsziele

Die BM bereitet die Absolventinnen und Absolventen grundsätzlich auf ein Studium an einer Fachhochschule vor („Fachhochschulreife“). Die BM fördert besonders begabte kaufmännische Lernende in der beruflichen und persönlichen Entwicklung. Der gegenüber dem E-Profil ausgebaute Schulblock umfasst zusätzlich: Geschichte, Mathematik sowie Ergänzungsfächer in den Bereichen Kultur und Naturwissenschaften.

Um in den Fremdsprachen das anspruchsvolle Niveau B2 zu erreichen (Abschluss i.d.R. mit Fremdsprachenzertifikaten), fahren unsere BM-Lernenden zweimal 2 Wochen in Fremdsprachenaufenthalte: im 4. Semester nach Frankreich und im 5. Semester nach England oder Irland. Dort werden in einer Sprachschule vor Ort mit lokalen Lehrerinnen und Lehrern der Sprachgebrauch und die Grammatik geübt. Die Schülerinnen und Schüler wohnen in Gastfamilien und kommen so in unmittelbaren Kontakt mit der lokalen Bevölkerung.

Betriebliche Leistungsziele

Wie im E-Profil. Für die Lehrbetriebe macht es in der betrieblichen Grundbildung keinen Unterschied, wer im E- oder im M-Profil ist.

Schultage

Der Berufsmaturitätsunterricht findet integrativ in reinen BM-Klassen statt. Während drei Jahren werden die BM-Schülerinnen und -Schüler an zwei Tagen pro Woche unterrichtet. Dieser Weg wird in Absprache mit dem Lehrbetrieb beschritten und ist im Lehrvertrag zu regeln.


Lektionstafeln

Hier finden Sie die Lektionentafel ab Augsut 2015, Klassen 18-M1 und folgende.

Hier finden Sie die Lektionentafel bis QV 2017, Klassen 16-M1 und 17-M1.

Freifächer

Die KV Zürich Business School bietet Freifächer an, vor allem in den Fremdsprachen. So können Sie u.a. persönliche Interessen vertiefen. Im Zusatzunterricht erwerben Sie auch zusätzliche berufliche Qualifikationen, die für die spätere Laufbahn von grossem Nutzen sein können, z.B. weitere internationale Sprachzertifikate.

Lernateliers

Die Lernateliers bieteten die Möglichkeit, schulische Lücken aufzuarbeiten. 

Den Lernenden stehen ab Schuljahr 2016/17 in den Fächern W+R (VBR), Mathematik und FRW vom 3. bis 5. Semester Lernateliers zur Verfügung.

Ziele

  •  Aufarbeitung von Wissenslücken
  • Lernerfolg steigern = bessere Noten
  • Sicherheit beim Lösen von Aufgaben / Übungen

 

Inhalt

  • Individuelle Unterstützung
  • Hausaufgabenhilfe
  • Prüfungsvorbereitungen mit fachkundigem Support

 

Die Lernatelierbesucherinnen und -besucher werden von erfahrenen Lehrpersonen begleitet und unterstützt.

Informationen zum Lernatelier finden Sie hier.