PRÄVENTION
UND GESUNDHEITFÖRDERUNG
EINE GESUNDE EINSTELLUNG ZUM BERUF UND ZU SICH SELBST
Im Alltag - im Schulalltag
Stress und Sucht beginnen oft im Schulalltag — Gesundheitsförderung,
Vorbeugung, Früherkennung und Hilfestellung auch.
Im Stress
In
einem sich rasch verändernden schulischen, wirtschaftlichen
und sozialen Umfeld sind Jugendliche und junge Erwachsene
grossen psychischen Belastungen ausgesetzt. Die Bewältigung
von unterschiedlichen Stresssituationen stellt für
sie eine grosse Herausforderung dar.
In Gefahr
Eine ganze Reihe ist durch das Suchtpotential der schon
unter jungen Menschen weit verbreiteten Substanzen Alkohol
und Nikotin gefährdet.
Im Teufelskreis
Verschärft
wird die Situation durch die Einnahme von Drogen, vor
allem Cannabis, und durch den Medikamentenmissbrauch.
Suchtmittelkonsum kommt häufig einer Selbstmedikation
gleich; das heisst: man versucht, eine Stresssituation
oder einen Konflikt zu lindern, indem man Substanzen einnimmt.
Eine solche Bewältigungsstrategie führt aber
oft in einen risikoreichen Teufelkreis: Die Dosis muss
erhöht werden, die Abhängigkeit nimmt zu, die
Sucht wird unabwendbar. Fachleute bezeichnen Sucht als
eine Katastrophe auf der Suche nach Glück, Genuss
und Entspannung.
Auch Verhaltensweisen können eine Sucht zur Folge haben
(Beispiel Internet-Suchtstörung). Bei jungen Frauen, zunehmend
auch bei jungen Männern, ist Magersucht (Anorexie) ein weitverbreitetes
Thema.
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