Wie am Schnürchen: 1'200 Neueinschreibungen in drei Tagen

 

Es ist eine logistische Meisterleistung: 1'200 künftige Lernende sind innert drei Tagen an der KV Zürich Business School zu begrüssen. Das eingespielte Team um Christine Schütz, Leiterin Sekretariat Grundbildung, hat die Fäden in der Aula der KVZBS fest in der Hand. Die KV-Neulinge erfahren, was sie am ersten Schultag erwartet. Sie tragen viel Information und einen Sack neuer Lernmittel heim. Ein Augenschein vor Ort – mit O-Ton von vier künftigen Lernenden.

 

Das A und O: die richtige Haltung vom ersten Tag an

Bitte recht freundlich: 5 Kamerastationen stehen bereit

Fast wie eine Familie

Vom ersten Moment an klar: die KV-Lehre ist das Richtige

 

Das A und O: die richtige Haltung vom ersten Tag an

«Bringen Sie eine positive Einstellung mit. Lernen Sie vom ersten Tag an und planen Sie sorgfältig. Dann vergehen die drei Jahre im Flug – und schon sind Sie im Hallenstadion Zürich und nehmen Ihren Fähigkeitsausweis entgegen.» Er weiss, wovon er spricht – denn er ist schon zum zehnten Mal dabei: Dr. Walter Herth, Mitglied des Leitungsteams Grundbildung. In seiner Begrüssungsrede schwört er die jeweils rund 200 Lernenden auf die dreijährige Schulzeit an der KV Zürich Business School ein. Er macht den jungen Berufseinsteigerinnen und -einsteigern Mut – und erläutert die zentralen Elemente des Zusammenlebens in einer Grossschule: Fairness, Respekt, Leistungsbereitschaft, Ordnung und Lebensfreude. Rund 1'000 Lernende für das E-, B- und M-Profil schreiben sich binnen dreier Tage an der KVZBS ein. Hinzu kommen rund 200 Lernende, die sich nachträglich Mitte August eintragen. «Insgesamt sind es jedes Jahr ungefähr gleich viele Neuankömmlinge, aber dieses Jahr verzeichnen wir eher mehr Anmeldungen», erklärt Herth.

 

Bitte recht freundlich: 5 Kamerastationen stehen bereit

In knapp 40 Minuten wissen die neuen Lernenden, was sie ab dem 23. August erwartet. Das Team von Christine Schütz – insgesamt arbeiten neun Fachfrauen und -männer bei der Einschreibung mit – macht die Neulinge für einen reibungslosen Start an der Limmat-, Heinrichstrasse und im Plus 5 fit. Das Wichtigste ist aktuell, dass die persönlichen Angaben für die Erfassung im Schul-EDV-System stimmen. Denn die KVZBS arbeitet mit m odernsten Mitteln. «Bitte recht freundlich lächeln» lautet die Devise: Die jungen Leute werden vor Ort noch an einer der fünf mobilen Fotostationen abgelichtet, dies für den Lernenden-Ausweis. Dann schreiten sie zum Lernmittelverkauf, wo sie mit einem Bündel (von) Bücher von dannen ziehen. In der anderen Hand tragen sie eine schicke Tasche – gesponsert von der SV Group, dem Mensabetreiber an der KVZBS. Darin sind alle wichtigen Informationen enthalten, dazu Schreiber, Gummi, Bleistift und Block, ein SV Verpflegungsgutschein sowie eine Packung Ovomaltine und eine Tafel Toblerone. «Tanken Sie Energie in den kommenden Wochen – damit sie nachher voller Tatendrang sind. Und übrigens: Bringen Sie am ersten Tag unbedingt Badehose und Turnzeug mit: Sport ist nämlich ein Pflichtfach an unserer Schule», gibt Christine Schütz den angehenden KV-Profis mit auf den Heimweg.

 

Fast wie eine Familie

«Sie wachsen einem schon ans Herz, die Lernenden. Sie kommen mit allerlei Sorgen und Fragen zu uns – und dafür sind wir da», sagt Christine Schütz. Immer wieder hört sie ihren Namen auf dem Bahnhof oder beim Einkaufen. Auch nach dem Austritt aus der KVZBS kennt man sie. Und sie kennt die Lernenden, viele der insgesamt 3'500 sogar beim Namen. «Das freut einen: Die jungen Leute verbringen viel Zeit an unserer Schule – und entsprechend wichtig ist es, dass unser Team sie beim Lernen unterstützt und allfällige Probleme aus dem Weg räumen hilft.» Eben jetzt wieder verlassen vier junge Herren, die anfänglich ihre Energie nicht immer unter Kontrolle hatten, als wohlerzogene KV-Profis die Schule – mit einem sehr guten Zeugnis. Nicht zuletzt auch dank tatkräftiger Mitarbeit der Frauen und Männer der ersten Stunde.

 

Yves Leemann, Urdorf

Falcon Private Bank (Dübendorf)

Bozo Majic, Geroldswil

Zürcher Kantonalbank

 

Lara Till, Wädenswil

Zürich Versicherungen

Ramona Fegble, Villmergen

MIBAG (Zürich Altstetten)

 

Vom ersten Moment an klar: die KV-Lehre ist das Richtige

Vier angehende Lernende erklären, wieso sie eine KV-Lehre in Angriff nehmen und was sie von der KVZBS erwarten.

 

Lara Till, Wädenswil, Zürich Versicherungen
«Ich will Wirtschaftsprüferin werden – wie meine Mutter. Dazu liefert mir die KV-Ausbildung die ideale Grundlage. In diesem interessanten, vielfältigen Beruf kann ich mit Menschen arbeiten und zugleich die grosse weite Welt entdecken. Ich will gut Geld verdienen und damit eine Familie ernähren können. Hier an der KV Zürich Business School will ich gefordert und gefördert werden, damit ich gut für den Beruf vorbereitet bin. Mein Motto lautet: aufgeschlossen sein, sich durchboxen und selbstständig werden.»

 

Yves Leemann, Urdorf, Falcon Private Bank (Dübendorf)
«Die KV-Lehre garantiert mir eine gute Grundbildung. Noch habe ich keine grossen Karrierepläne. Ich lasse dies auf mich zukommen. Dieser Informationsmorgen war sehr hilfreich, klar und knapp. Nun freue ich mich noch auf fünf Wochen Ferien, eine davon auf Mallorca am Strand.»

 

Ramona Fegble, Villmergen, MIBAG (Zürich Altstetten)
«Meine Mutter hat mich beraten bei der Berufswahl. Ich hatte die Chance, einen Tag zu schnuppern – und am nächsten Tag hatte ich das Stellenangebot in der Hand. Ich werde gerne gefordert, arbeite ordentlich und zuverlässig – und freue mich, dass ich als erstes gerade in der Personalabteilung starten darf. Lehrende – wie Lehrlingsbeauftragte auch – sollten eine klare Linie haben, auf Menschen eingehen können und offen sein, damit wir es hier an der KVZBS nebst intensivem Lernen auch lustig haben werden.»

 

Bozo Majic, Geroldswil, Zürcher Kantonalbank
«Wir mussten in der Schule Vorträge zu verschiedenen Berufen machen. Ich habe an unterschiedlichsten Orten und in diversen Branchen geschnuppert – bewusst, um mir eine breite Meinung zu bilden. Das Bankenwesen hat mich am meisten angesprochen. Ich arbeite gerne mit Menschen – und mit Zahlen. Dabei gehe ich mit einer positiven Haltung ans Werk und setze auf gegenseitigen Respekt und Vertrauen zwischen Lehrenden und Lernenden. In 10 Jahren arbeite ich hoffentlich in einer Bank am Schalter oder im Backoffice. Zuerst einmal besuche ist jetzt aber noch meine Verwandten in Kroatien – und tauche dort im Meer ein wenig ab.»

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